Navigieren mit dem Smartphone verboten

07. September 2015

Navigieren mit dem Smartphone verboten

Navigieren mit dem Smartphone verboten

Bild: fotolia.de

Das Telefonieren während der Fahrt mit dem Mobiltelefon in der Hand ist gefährlich und verboten. Im entsprechenden Paragraphen der StVO heißt es: „Wer ein Fahrzeug führt, darf ein Mobil- oder Autotelefon nicht benutzen, wenn hierfür das Mobiltelefon oder der Hörer des Autotelefons aufgenommen oder gehalten werden muss. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist.“

Wer beim Telefonieren während des Fahrens mit dem Smartphone in der Hand erwischt wird, der zahlt in Deutschland 60 Euro und erhält einen Punkt in Flensburg. In anderen europäischen Staaten wie den Niederlanden, Spanien, Dänemark, Schweden, Italien, Großbritannien und Frankreich fallen die Strafen teils deutlich drastischer aus. Dort sind mitunter über 230 Euro fällig.

Doch nicht nur das Telefonieren ist verboten. Der Gesetzgeber spricht vom „Benutzen des Mobiltelefons“, und Oberlandesgerichte in Deutschland haben festgelegt, dass darunter die „bestimmungsgemäße Bedienung des Geräts“ zu verstehen sei. Folglich ist es auch nicht zulässig, während des Fahrens mit dem Mobiltelefon in der Hand beispielsweise Musik zu hören, Termine in den Kalender einzutragen oder Navigation und Textnachrichten zu nutzen. Experten sprechen von einem um den Faktor 20 höheren Unfallrisiko durch das Verschicken von SMS. Die Navigationsfunktion eines Smartphone kann allerdings auch während der Fahrt verwendet werden, wenn das Gerät fest in einer Halterung untergebracht ist. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, der nimmt das Mobiltelefon im Auto am besten gar nicht in die Hand, denn selbst das Ablesen der Uhr kann mitunter zu einem Bußgeld führen.

DAS DEKRA-PRÜFSIEGEL